Delivery Hero hat es sich zur Aufgabe gemacht, „alles direkt an die Haustür der Kunden zu liefern“. Heute ist das Unternehmen die weltweit führende lokale Lieferplattform, die Kunden in mehr als 70 Ländern auf vier Kontinenten mit einem Ökosystem von Restaurants, Geschäften, Einzelhandelspartnern und „Dmarts“, den markeneigenen, nur für Zustellservice ausgelegten Supermärkten, verbindet.
Das Unternehmen verwaltet ein Portfolio internationaler und regionaler Marken wie efood, foodora, foodpanda, foody, Glovo, HungerStation, PedidosYa, talabat und Yemeksepeti und ist außerdem ein weltweiter Pionier des q-commerce – Online-Verkauf und ultraschnelle Logistikdienste, die Waren in weniger als einer Stunde liefern.
Delivery Hero wurde 2011 in Berlin mit einem anfänglichen Team von 10 Mitarbeitenden gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen Mitarbeitende auf 4 Kontinenten und in mehr als 70 Ländern und ist seit 2017 an der Frankfurter Börse notiert.
Das schnelle Wachstum von Delivery Hero führte zu Komplexität und Herausforderungen für den IT- und Sicherheitsansatz des Unternehmens. Zwischen 2016 und 2020 hat das Unternehmen seine Belegschaft von ~9.000 auf ~30.000 Mitarbeitende erhöht und in dieser Zeit seine globale Reichweite durch verschiedene strategische Fusionen und Übernahmen erweitert. Das Onboarding neuer Nutzer und die Integration neuer Unternehmen mit unterschiedlichen Tech-Stacks war für die internen Teams von Delivery Hero zunehmend eine Belastung.
„Mit so vielen neuen Mitarbeitenden und Infrastrukturen, die es zu verwalten galt, nahm die Komplexität immer mehr zu“, erklärt Wilson Tang, Director of Engineering, Platform Core Services bei Delivery Hero. „Das schränkte unsere Innovationskraft ein. Um schnell voranzukommen, brauchten wir Tools, die uns helfen konnten, diese Komplexität in den Griff zu bekommen.“
Die Umstellung auf Remote-Arbeit 2020 stellte noch höhere Anforderungen an die Sicherheit und zwang Delivery Hero dazu, eine erweiterte Angriffsfläche zu verwalten und wachsam gegenüber einer Zunahme von Cyberbedrohungen zu sein. Eine unserer obersten Priorität war es dabei, sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden einen sicheren und problemlosen Zugang zu internen Ressourcen hatten.
„Als wir auf der ganzen Welt Work-from-Home- und hybride Arbeitsmodelle einführten, mussten wir Anwendungen schützen, die nur für den Zugriff auf unsere internen Büronetzwerke vorgesehen waren“, sagt Tang. „Alles zu sichern und den Mitarbeitenden den Zugriff von zu Hause aus oder von jedem anderen Ort aus zu ermöglichen, an dem sie arbeiten wollten, wurde viel schwieriger und komplexer.“
Um diese Komplexität in den Griff zu bekommen, hat Delivery Hero die Connectivity Cloud von Cloudflare eingeführt, die viele Dienste zusammenführt, die Unternehmen für die Sicherheit und den Schutz ihrer digitalen Umgebungen benötigen. Insbesondere hat Delivery Hero nach und nach mehr Funktionen für Sicherheit, Performance und Entwickler bzw. Entwicklerinnen auf der Kontrollebene von Cloudflare konsolidiert, darunter:
„Die Connectivity Cloud von Cloudflare hilft uns, die Komplexität unserer globalen Aktivitäten zu bewältigen, und hat uns die Arbeit wesentlich erleichtert“, sagt Tang.
Delivery Hero, das schon immer Cloud-native Sicherheitstools bevorzugt hatte, wandte sich zunächst an Cloudflare, um den Zugriff auf interne Anwendungen zu sichern. Tang und sein Team begannen mit der Evaluierung von Cloudflare One, einer Security Services Edge (SSE)-Plattform, die einen Zero Trust Network Access (ZTNA)-Service zur Sicherung des Remote-Zugriffs umfasst.
Zuvor hatte Delivery Hero auf eine VPN-Lösung gesetzt, die jedoch ineffizient in der Verwaltung und für die Nutzer zu langsam war. Beim Testen von Cloudflare konzentrierten sie sich zunächst auf die Anwendung von identitätsbasierten Prüfungen für Webanwendungen – ein gängiger erster Anwendungsfall, bei dem keine Geräte-Client-Software installiert werden muss.
„Cloudflare hat uns von Anfang an durch seine einfache und schnelle Bereitstellung beeindruckt“, sagt Tang. „Es dauert vielleicht fünf Minuten, um den Schutz einer Anwendung einzurichten. Zudem erspare ich mir die Probleme, die bei der Einrichtung des Zugangs mit herkömmlichen VPNs auftreten.“
Im Laufe der Zeit hat das Unternehmen die Nutzung auf mehr Benutzer und mehr Anwendungen ausgeweitet, darunter wichtige Entwicklungstools und Backend-Kundensysteme. Heute nutzt Delivery Hero Cloudflare, um den Zugriff von über 40.000 Mitarbeitenden auf alle Anwendungen in selbst gehosteten, SaaS- und Nicht-Web-Umgebungen zu sichern. Die Durchsetzung von Identitätsprüfungen mittels Single Sign-On hat Delivery Hero dabei geholfen, seine Sicherheitsmaßnahmen mit bewährten Zero Trust-Praktiken zu verbessern und die Erfahrung für Endnutzer zu optimieren.